Äpfel und Zwiebeln schützen laut einer aktuellen internationalen Studie vor Krebs der Bauchspeicheldrüse. Die Studie führt dies auf in den Lebensmitteln enthaltenen Flavonole zurück. Besonders deutlich zeigte sich eine Schutzwirkung bei Rauchern.
Forscher des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung untersuchten in Zusammenarbeit mit amerikanischen Wissenschaftlern die Auswirkung der Ernährung auf das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs an mehr als 180.000 Teilnehmern.
Im Untersuchungszeitraum von acht Jahren schützten Flavonole nachweislich vor dem Pankreaskarzinom, wie das “American Journal of Epidemiology” berichtet. Besonders hoch war der Effekt bei Rauchern – offenbar weil diese durch ihren Tabakkonsum ein erhöhtes Risiko für diese Krebsart hatten. 70 Prozent der konsumierten Flavonole entfielen demnach auf den Stoff Quercetin. Flavonole kommen neben Zwiebeln und Äpfeln auch in Schwarztee, Beeren, Kohl und Brokkoli vor.
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