Für immer mehr Erwachsene und auch Kinder und Jugendliche gibt es kein natürliches Essen mehr: Schlankheitswahn, Überangebot an Nahrungsmitteln und psychische Probleme führen zu ungesundem Essverhalten.
Essen als Sucht führt langfristig zu erheblichen gesundheitlichen Problemen: Bei extremem Untergewicht droht Organversagen, bei Dickleibigkeit können Diabetes, Herz-Kreislauf- und Gelenkerkrankungen lebenslange Folgen sein. Die extreme Ess-Brech-Sucht kann zu einem lebensgefährlichen Elektrolytemangel führen und einschlägige Diäten provozieren den Jo-Jo-Effekt, wobei sich das Gewicht von Diät zu Diät hochschaukelt.
Einen neuen Weg zur Behandlung von Essstörungen geht seit knapp 2 Jahren der BKK Landesverband Hessen. In Zusammenarbeit mit dem Wiesbadener “Forum für Ess-Störungen”, einer psychotherapeutischen Praxis mit mehrdimensionalem Behandlungskonzept, bieten die Betriebskrankenkassen einen neuartigen Rahmenvertrag zur Integrierten Versorgung an, an dem alle BKKs bundesweit teilnehmen können: Neben der Psychotherapie in Einzelsitzungen werden weitere Therapiebausteine angeboten.
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